Problemlösung: „empdaemon“ und „usbexpresscardcantwake“

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Im Mac OS X-Terminal häufen sich kryptische Fehlermeldungen, „empdaemon“ und „usbexpresscardcantwake“ ohne nähere Beschreibung. Im folgenden Video zeige ich Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

 

„empdaemon“

Wenn ein simpler Download die Lüfter hochtreibt, könnte sich möglicherweise der „empdaemon“ eingeschlichen haben.
Empdaemon steht für ElMedia Player Daemon. Das ist der Hintergrunddienst einer Drittanbietersoftware der Firma Eltima für OS X. Das Programm wurde ehemals unter dem Namen „SWF&FLV-Player“ vertrieben. Dieser Dienst wird bei Installation der gleichnamigen Software mitinstalliert, bei Deinstallation jedoch nicht mehr entfernt.

Warum der Dienst speziell bei Downloads willkürlicher Medien aus dem Internet sein Unwesen im System treibt, ist nicht ganz klar. Denkbar, dass die Software einen Downloadmanager zum direkten Übertragen in das Programm verwendet. Das Deinstallieren von Software auf dem Mac ist bekanntlich einfach: Das Programm-Symbol per Drag&Drop packen und in den Papierkorb ziehen. Doch auch bei Mac-Apps können Überreste bleiben, die wie in diesem Fall Probleme bereiten.

Zum restlosen Entfernen des „empdaemon“ kann man sich nun natürlich in die Tiefen des Systems begeben, ihn suchen und manuell löschen. Der einfachere Weg wäre jedoch, die entsprechende Software erneut zu installieren. Sofern vom Hersteller tatsächlich kein Deinstallations-App im Diskimage hinterlegt ist, sollte man mit kostenlosen Tools wie AppCleaner an die Sache herantreten. Auch das im Video genannte Hazel besitzt die Option, Software restlos zu entfernen – dieses Tool ist allerdings kostenpflichtig. AppCleaner entfernt das Programm und all seine Ressourcen, die bei manueller Deinstallation Speicherplatz verschwendet, oder zu Konflikten geführt hätten.

„usbexpresscardcantwake“

Hierbei handelt es sich um einen Treiberkonflikt einer SurfStick-Software, die mit dem aktuellen Mac OS X (im Video 10.6 Snow Leopard) nicht kompatibel war. Die Lösung für dieses Problem ist sehr simpel. Einfach die Software des jeweiligen Distributors erneut herunterladen und den hinterlegten Deinstallations-Assistenten ausführen. Dieser entfernt die inkompatible Software spurlos, und beseitigt damit die entstandenen Probleme.

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