Linux ist keine Alternative

LESEZEIT: 15 MINUTEN

Linux ist nicht nur kostenlos, es bietet hohe Sicherheitsstandards und viele Möglichkeiten. Viren und Schadsoftware haben unter Linux kaum eine Bedeutung – im Gegensatz zu Windows! Und macOS, das ist doch ohnehin nur für Designer und Fotografen.

Linux ist außerordentlich stabil, außerdem sehr leistungsstark und quelloffen – ein Weltprojekt, an dem international viele Menschen täglich arbeiten, sich verwirklichen und für Ihre Sicherheit sorgen. Jetzt ist mehr denn je die Zeit dafür, Windows den Rücken zu kehren und auf das Betriebssystem Linux umzusteigen. Das haben Sie bestimmt schon öfter gelesen.

Wo liegt das Problem?

Stellt Microsoft den Support für eine beliebige Windows-Version ein oder finden sich Sicherheitslücken im Windows-System, wird das Netz regelmäßig von Artikeln überflutet, die meist unwissenden Anwendern suggerieren, am besten sofort alles hinzuwerfen und auf Linux umzusteigen. Ein Bisschen Werbung für Linux zu machen ist an sich kein Problem, es wird jedoch immer vorausgesetzt, dass Anwender keinerlei individuelle Ansprüche und Anforderungen besitzen.

In keinem solchen Artikel werden Endanwender darauf hingewiesen, dass es sich dabei um völlig unterschiedliche Systeme mit einer genau so unterschiedlichen Handhabung handelt. Die Erkenntnis kommt bei den Nutzern selbst in der Regel erst, wenn es schon zu spät ist. Es stellt sich beiläufig die Frage, warum allgemein davon ausgegangen wird, dass sich Heimanwender nur zwischen Browser und vielleicht einem Musikprogramm bewegen. Das ist definitiv nicht der Fall.

Über dem Tellerrand

Ziehen wir bei Formaten die gebräuchlichsten heran, wird es unter einem Linux-Betriebssystem keine Probleme geben. Die Fotosammlung, sofern sie nicht in einem speziellen Programmformat vorliegt, kann weiterhin betrachtet werden. Die Musik kann weiterhin gehört werden. Office-Dokumente, die Sie in Microsofts bekanntem Office-Paket erstellt haben, können im bekannten OpenOffice oder LibréOffice weiter bearbeitet werden. Auch die bekannten Browser wie Firefox und Chrome sind da. Das ist der Teller, doch wie sieht es über dem Tellerrand aus?

Sicherlich besitzen Sie Software, mit der Sie arbeiten. Sie haben doch nicht etwa für diese Software, also etwas das man gar nicht anfassen kann, bezahlt? Diesen Satz hört man leider oft aus den Reihen eingeschworener Linux-Anwender. Wie man nur auf die Idee kommen kann, dass ein Entwickler für seine harte Arbeit auch noch eine Vergütung haben will – ein Rätsel!

In der Linux-Welt dreht sich das meiste um Open Source-Software. Vereinfacht gesagt, es handelt sich dabei um Anwendungsprogramme, die für den Endnutzer in der Regel kostenlos sind. Es ist also vielleicht ein Ersatz vorhanden, sogar kostenlos, dennoch haben Sie für die bereits vorhandene Software bezahlt, kennen und schätzen ihren Funktionsumfang oder nutzen sogar Zusatzdienste. Diese Software hat höchstens noch einen Wiederverkaufswert. Gängige Spiele, Anwender- oder spezielle Geräte-Software, unter Linux können Sie damit nichts mehr anfangen.

Windows und Linux sind verschiedene Welten

Sie haben ein Fahrrad und ein Paar Rollschuhe. Mit beidem können Sie fahren, aber eben auf unterschiedliche Weise. Eine Software die unter Windows läuft, läuft nicht unbedingt auch unter Linux – genau so umgekehrt. Der Vollständigkeit halber erwähnt, es gibt verschiedene Möglichkeiten, Windows-Software auf Linux zu nutzen, sie zum Beispiel zu emulieren – das bringt aber in der Regel eher Probleme mit sich, sofern es überhaupt funktioniert.

Meistens werden nur stark veraltete Programmversionen von Emulatoren unterstützt. Die Performance des Programms wird dabei stark beeinträchtigt und es läuft im Normalfall auch nur sehr fehlerbehaftet, höchstwahrscheinlich aber gar nicht. Es muss also Ersatz gefunden werden: Ein Linux-Programm, das zumindest mit den Dateiformaten des bestehenden Anwenderprogramms arbeiten kann. Es wäre mehr als Zufall, wenn der Ersatz alle gewohnten Funktionen besäße. Dies soll keinesfalls bedeuten, dass ein Linux-Programm grundsätzlich schlechter ist als ein Windows-Programm, jedoch liegt entweder das Pedant des selben Herstellers für beide Systeme vor, oder man hat eben nur einen Ersatz. Lachen Sie nur, aber für die meisten Heimanwender ist es ein rotes Tuch, wenn der Ersatz nur anders aussieht.

Inzwischen liest man häufig, fehlende Software unter Linux sei längst kein Argument mehr und der große Durchbruch habe unbemerkt stattgefunden – auf dem Smartphone. Für alles gibt es eine App, die App-Stores sind überfüllt mit Programmen aller Art – sogar viele der oben genannten wie Microsoft Office. Dabei handelt es sich jedoch nur um einen klassischen Fall von Clickbait.

Gemeint ist natürlich das mobile Betriebssystem Android. Android besitzt zwar einen Linux-Kernel, das macht es aber noch lange nicht zu Linux und auf dem Desktop schon gar nicht. Linux-Anwendungen sind unter Android nicht lauffähig, GPL-Programme in den Nutzungsbedingungen sogar verboten, die meisten Linux- bzw. Unix-Befehle unbekannt und das grafische Subsystem ist ein komplett anderes. Nun lässt sich vielleicht noch darüber streiten, ob ein Kernel das eigentliche Betriebssystem definiert, was aber bleibt ist der Fakt, dass sich Linux und Android auf den meisten Ebenen stark unterscheiden.

Hardware? Kein Problem, aber…

Früher war es mühsam Hardware wie Drucker, Digitalkamera, Scanner und anderes unter Linux zur Funktion zu bringen, diese Situation hat sich aber enorm verbessert. Die meisten Geräte lassen sich heute problemlos mit Linux verwenden. Der Haken: Frisch erschienene Geräte werden unter Linux wahrscheinlich erst einmal nicht funktionieren, bis Drittentwickler dafür Treiber zur Verfügung gestellt haben. Gerätehersteller legen ihrer Hardware auch Software bei. Vieles davon ist in der Tat unnütz und wird meist besser durch systemeigene Funktionen unterstützt, dennoch lassen sich in vielen Fällen erst durch diese Anwendungen die Geräte in maximalem Umfang nutzen. Beispielsweise lässt das Bedienermenü am Multifunktionsgerät die Steuerung der Software am Computer zu; Faxversand, gescannte Dokumente direkt am Gerät verwalten und ablegen oder gleich verschicken.

Software wie diese ist nur in Ausnahmefällen auch für Linux verfügbar. Wie bereits erwähnt, die meisten Treiber, mit denen die Geräte überhaupt erst unter einem Betriebssystem funktionieren, stammen unter Linux nicht vom eigentlichen Gerätehersteller – sind also aus dritter Hand und so kann es auch hier zu starken Einschränkungen bei der Nutzung kommen. Gibt es also weder Treiber noch Software, bieten die Hersteller folglich auch keinen Support für ihre Geräte unter Linux-Systemen an.

Das Linux-Problem

Kompatibilität, Fragmentierung, Verlässlichkeit und eine klare Linie stellen unter Linux bis in die Gegenwart horrende Probleme dar. Während Windows überwiegend zu Windows und macOS zu macOS kompatibel sind, ist das bei Linux meist nicht der Fall. Die Anzahl der Linux-Distributionen ist mittlerweile nicht mehr zählbar und hier liegt schon das Hauptproblem, die Fragmentierung. Sie ist nahezu grenzenlos und es herrscht selbst unter den Vorreitern regelrecht die Anarchie.

Eine klare Linie gibt es praktisch nicht. Kein Entwickler weiß so genau, was der andere gerade tut – das ist auch das Kernproblem, warum so wenige Softwareschmieden Interesse an der Entwicklung für Linux haben. Verlässlichkeit? Das kommt ganz darauf an, die Entwickler einer Distribution haben morgen vielleicht schon keine Lust mehr dazu. Bekannte Beispiele sind unter anderem die ehemals sehr populären Distributionen Antergos oder Apricity OS.

Apricity OS

Einst unter den zehn beliebtesten Distros: Apricity OS, praktisch über Nacht Geschichte.

Ein freies Betriebssystem zu haben ist toll, doch die Frage muss geklärt sein, welche Vorteile Ihnen die Gegebenheiten bringen und ob Sie sich mit Ihrer Ausgangslage anpassen können.

Mit Linux wäre das nicht passiert!

Ein anderes Problem sind die Nutzer selbst. Fans, die oft extremistisch auftreten, die sich verbal nur zu gerne im Ton vergreifen, wenn ihre Aussagen auf dem Prüfstand stehen. Genauso scheut man nicht davor zurück, alles zum Unsinn und jeden für ahnungslos zu erklären, wenn die Meinung nicht geteilt wird. Und wenn Sie sich für eine Linux-Distro entschieden haben, dann garantiert für die falsche.

There are extremists in the free software world, but that’s one major reason why I don’t call what I do ‘free software’ any more
(Linus Torvalds – Schöpfer des Linux-Betriebssystems)

Entweder, oder…

Rein auf Sicherheit und Kostenvorteil sollte man sich nicht verlassen. Natürlich entfallen Lizenzgebühren und man hat ein sicheres System, doch wenn es nicht auch den individuellen Anforderungen entspricht, hat man ein Problem. Dafür gibt es genügend Beispiele, zum Beispiel die niedersächsische Steuerverwaltung, oder auch die Stadt München, die händeringend von Linux zurück zu Windows wechselte. Die Stadt Freiburg, oder Wien, die Stadt Pesaro, die brasilianische Regierung, das deutsche Auswärtige Amt und noch andere. Glaubt man den Fans, hat natürlich Microsoft die Finger im Spiel. Bestechung, Intrigen, Machenschaften und wenn es das nicht ist, sind es dumme Anwender oder dumme IT-Abteilungen – liest man die Kritiker, ist das meist die einzige Resonanz.

Anwender müssen sich darüber bewusst sein, dass nicht einfach Daten und Programme in einen Koffer gepackt, ein neues System installiert, dort alles wieder ausgepackt wird und funktioniert wie gewohnt. Wenn man überhaupt umsteigen möchte, muss Zeit investiert werden. Man muss sich mit dem Neuen befassen, Ersatz für Anwendungen finden und auch diesen Ersatz erst wieder lernen. Oberste Priorität muss daher haben, dass Sie sich schon vorher mit der Materie befassen und sich nichts einfach aufdrängen lassen.

Linux kennenlernen

Installieren Sie auf Ihrem bestehenden System eine “virtuelle Maschine”, zum Beispiel durch die kostenlose Software Oracle VirtualBox. Es handelt sich dabei um ein Programm das es ermöglicht, ein zweites Betriebssystem in Ihrem aktuellen zu verwenden – ein Computer im Computer also. Das Betriebssystem das Sie aktuell nutzen, wird dadurch nicht angetastet und ist somit eine tolle Möglichkeit, Linux kennen zu lernen. Damit entfällt auch das Risiko, grundlegende Einstellungen am bestehenden System unbrauchbar zu machen.

Bei der Auswahl einer individuell passenden Distribution sollten Sie sich auch nicht auf persönliche Empfehlungen verlassen, sondern durch die Vorteile einer virtuellen Maschine selbst die Entscheidung treffen. Als Orientierungshilfe bieten sich Portale wie DistroWatch oder DistroChooser an. Das bietet auch gleichzeitig den Vorteil, dass Ihre angeschlossenen Geräte vorweg auf Funktion untersucht und Software gefunden werden kann, die individuelle Ansprüche erfüllt und eigenen Bedürfnissen zusagt.

Was bietet Linux?

Eine ganze Menge. Vorausgesetzt Sie verfügen über ausreichendes Anwenderwissen, haben Sie die volle Kontrolle über das System, seine Prozesse und die Gestaltung. Linux bietet hohe Sicherheitsstandards. Es ist wahr, dass 90% aller Schadsoftware auf Microsoft Windows zielt, das ist aber nicht der einzige Grund. Durch intelligente Rechteverwaltung und basierend auf der auf Geschwindigkeit ausgelegten Architektur von Linux, haben es Manipulatoren deutlich schwerer als unter Windows und das System ist immer gleichbleibend schnell. Auch die Gefahr selbst grundlegende Einstellungen zu beschädigen ist deutlich reduziert. Aufgrund dieser Sicherheit und der Möglichkeit über die hervorragende Kontrolle, laufen die meisten Server und Hochleitungscomputer der Welt mit Linux.

Linux ist kostenlos. Für die Benutzung fallen Ihnen keinerlei Kosten an, weder bei der Anschaffung noch bei der Aktualisierung. Es gibt durchaus auch kostenpflichtige Versionen, diese wiederum richten sich aber nicht an Privatanwender, sondern auf die kommerzielle Nutzung. Da sich wie erwähnt in der Linux-Welt das meiste um Open Source-Software dreht, ist auch dieser Aspekt deutlich von Vorteil, denn diese Art von Software ist in der Regel ebenfalls kostenlos.

Linux lässt sich überall einsetzen, ob auf einem Mini-Rechner wie dem Raspberry Pi oder auf einem Highend-System. Es lässt sich dabei auch auf ältere, leistungsschwächere Hardware anpassen, sodass es problemlos genutzt werden kann. Nicht nur zuhause, auch im kommerziellen Bereich, egal ob Mini-Server oder Supercomputer.

Durch die Paketverwaltung lassen sich alle installierten Programme zentral verwalten und kommen von Haus aus von einer vertrauenswürdigen, geprüften Paketquelle. Auch eine restlose Deinstallation ist ohne weiteres möglich, während unter Windows meist “Dateileichen” übrig bleiben und unnötig Speicherplatz belegen.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

42 Kommentare
Neueste
Älteste
Inline Feedbacks
View all comments
m

Tja so ist das eben, wenn sich Frickler als Apostel aufspielen müssen um ihr Ding an den Mann zu bringen. Ich kann mit Linux auch nach 15 Jahren nichts anfangen. Kaum ein Programm läuft, neue schon gar nicht und die vorhandene Software wirkt für mich wie schnell zusammengeflickt und bei den Profis abgekupfert. Eigentlich nichts neues, wobei sich schon stark was bei der Optik des Systems getan hat.

c

Sollten so einen Stammtisch-Niveau-Nonsens gelesen: “Kaum ein Programm läuft, neue schon gar nicht und die vorhandene Software wirkt für mich wie schnell zusammengeflickt”.

Ich hatte jahrelang parallel Windows 7/ 10 und diverse Linux-Distros auf meinen zahlreichen Notebooks laufen. Ein halbwegs intelligenter Mensch kann eine Linux-Distro (Mainstream wie Ubuntu+Derivate, Mint, Arch, Manjaro uvm.) völlig nach Belieben konfigurieren; und zwar so, dass man v.a. als Privatanwender wirklich alles damit machen kann. Und zwar auf sehr hohem “NIveau” und mit “professionellen” Ergebnissen.

Office (Libre/Open), Internet, Audio-, Video-Bearbeitung, Grafik-Design (GIMP²) etc.

j

Lieber Tim, vielleicht solltest du auch Mal über den Tellerrand schauen. Ja Linux funktioniert anders. Ja man muss manchmal Hand anlegen. Aber mittlerweile ist der Linux Desktop sehr gut zu nutzen. Ich selbst habe meinen Spielerechner auf Linux Mint umgestellt. Ergebnis: Bis auf The Division 2 läuft alles. Wine, Lutris, Play on Linux, Steam, GoG lassen keine Wünsche offen. Zum Arbeiten kommen Libre Office, Gimp (kann man produktiver arbeiten als mit Photoshop, siehe Videos von Chris Titus), Android Studio (aus dem Span Shop) und viele andere Programme zum Einsatz. Gefällt mir der Desktop nicht, ist schwubs ein anderer installiert. Treiberprobleme?… Weiterlesen »

m

Ganz ehrlich Jan, wen interessiert ob deine Eltern mit Windows klarkommen? Und du schliesst von denen auf den Rest der Welt? Junge, junge. Emulation kann man schon machen, funktioniert aber sicher nicht mit neuen Games wie Division 2. Und Steam ist ja nett, aber nichts davon ist nativ made for Linux und um nichts anderes geht es. Hast du überhaupt gesehen was da geschrieben steht? Paketverwaltung, Updates, Libre, Gimp. Alles was du schreibst steht nämlich schon da. Klassischer Fall von nicht gelesen aber pöbeln.

s

Alle paar Jahre teste ich wieder mal Linux. Und obwohl ich gerne experimentiere, den zeitaufwand ist Linux nicht wert. Trotz wesentlichen Verbesserungen in den letzten jahren, vor allem was Handling mit Treibern betrifft, muß ich auch jetzt wieder sagen: Es vrwundert nicht das Linux auf dem Desktop einen Marktanteil unter 1,5% hat. Mußte mich diese Tage beruflich damit beschäftigen, eigentlich wäre es ganz simpel, zumindest unter Windows. Eine bestehende Ubuntu 14.04.05 LTS (ja, ist alt, aber von einer Komission vorgeschrieben), eine zusätzliche Netzwerkkarte von Intel (vorgeschrieben), kein Internet. Nach stundenlangen Kampf mit Treibern, Anleitungen, compilieren usw. war das Ergebnis: Karte… Weiterlesen »

w

@Sascha D. Wohl wahr, aber das findet man immer und überall, egal worüber man sich „streitet“ Aber ich denke mir immer, solange man sich noch streitet ist jeder Beteiligte Aktiv im Kopf, und das kann nicht schlecht sein. Jeder Argumentiert aufgrund der Argumente, die er gelernt hat, und durch eine solche Diskussion kommt es immer wieder zu Argumentationen die Informationen andeuten, die man selbst vielleicht noch nicht hat. Deswegen bin ich bemüht mir auch die töffeligsten Antworten an zu sehen, und mir dann zu überlegen was der Hintergrund für die Antwort sein könnte. (Ich Provoziere nun mal ganz bewusst 🙂… Weiterlesen »

s

Unglaublich was hier für Unfug geschrieben wird. Wie viele haben eigentlich mehr als die Überschrift gelesen? Wo steht im Artikel, man soll Linux nicht benutzen, wer sagt es sei schlecht und wer sagt, was nichts kostet ist nichts? Aber Hauptsache angegriffen fühlen und beleidigen. Linux ist einfach nicht Windows und es sollte ja wohl jedem freistehen, was er nutzen will. Oh ja ich kenne diese “Fachartikel”, die Kommentarschlacht dabei ist aber meist noch besser 😀 Ich nutze Linux jetzt seit 13 Jahren und ich würde nie wieder zu Windows zurück. Heißt aber jetzt nicht, dass ich Missionar spielen muss und… Weiterlesen »

t

Okay, ich gehe gern darauf ein. Ich staffele dies ein wenig. Damits nicht langweilig wird. Zunächst einmal GIMP. Wir haben mit TheGimp etwa 3000 Fotos für die professionelle Print Verwendung retuschiert und bearbeitet. Warum das bei Ihnen nicht gehen soll ist mir schleierhaft. Für DTP verwenden wir VIVA Designer. Kostet für Windows dasselbe wie für Linux. Ist sehr leistungsstark und macht alles, was wir mir QUARK sonst gemacht haben. Etwa 1 bis 2000 Handbuchseiten nebst vielen Prospekten, Messedekos und Plakatwänden. Für CAD verwenden wir das Ganze denn auch noch. In meinem Unternehmen gibt es zwei CAD-Systeme unter Linux: Bricscad Mechanical… Weiterlesen »

w

Halbwissen ist ne Ziemlich feine Sache, vor allem beim Thema Linux, nur leider gibt es zu viele denen dieses Fehlt. Selbstverständlich ist Linux nicht gegen hacken und Trojaner gefeit, die einzige Möglichkeit absolute Sicherheit zu haben ist ….. Niemals den PC an zu schalten. Aber die Wahrscheinlichkeit sich mit einem Windowsrechner nen Trojaner, nen Virus u.s.w. Ein zu fangen ist bei weitem Größer als das dies bei einem Linux Rechner passiert. @Nick „Genau solche mit gefährlichem Halbwissen gefüllte Blogs, sind wunderbares Futter für Upload-Filter.“ Was hat dies nun mit den Uploadfiltern zu tun ? Aber wäre nett, wenn Du uns… Weiterlesen »

w

Genau solche mit gefährlichem Halbwissen gefüllte Blogs, sind wunderbares Futter für Upload-Filter. Bedauerlich das es erlaubt ist offenkundig falsche Informationen zu verbreiten, die sichtbar und absichtlich negativ behaftet sind.

Gruß aus der Realität
Nick

y

Hallo Tim, ich arbeite seit vielen Jahren mit dem Computer im Bereich der Architektur, Multimedia, Grafik und CAD. Bisher vornehmlich auf Windows. Alle paar Jahre, wenn ich den PC neu aufsetze, teste ich auch wieder Linux, denn eigentlich will ich spätestens seit Windows10 und dem Belauschen der Nutzer weg von Windows. Ich muss auch sagen, dass Linux als Betriebssystem sich wirklich gut weiterentwickelt hat und sich schlanker, moderner und schneller als Windows anfühlt. Inbesondere Manjaro gefällt mir sehr gut. Da ich mich nicht unbedingt als DAU und unbedarften Heimanwender sehe, würfte ich also mit Linux gut zurecht kommen, leider nein:… Weiterlesen »

w

Kann ich in allen Punkten zustimmen. Wie bei anderen Technischen Geräten auch muß man sich vorher überlegen wozu man es verwenden will. Ich betreibe ein kleines Internet Radio und wir bekommen z.B. Musik zu Promozwecken. Da ich die auf keinen Fall irgendwo extern lager möchte, denn es kann für uns ziemlich teuer und übel werden wenn diese Musik dann irgendwo als Raubkopie auftaucht, habe ich halt nen eigenen Cloudserver laufen, was unter Linux gelinde gesagt Ideotensicher ist 🙂 Aktuell läuft mein Rechner seit knapp über 3 Wochen, ohne Reboot, Das ganze obwohl ich diverse Systemupdates in der Zwischenzeit eingespielt habe.… Weiterlesen »