Kaspersky TCPIP.sys Fix

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Eine kürzlich von dem bekannten Sicherheitsunternehmen Kaspersky Lab veröffentlichte Virendefinition sorgt für Furore an Computer-Arbeitsplätzen und Kopfzerbrechen in IT-Abteilungen. Die automatisch aktualisierte Definition für die hauseigene Anti-Viren-Software legte kurzfristig eine Vielzahl an Computern lahm, indem die von Windows benötigte Datei „tcpip.sys“ als Trojaner (HEUR:Trojan.Win32.Generic) eingestuft und von dem Programm in Quarantäne verschoben bzw. gelöscht wurde. Die Folge davon ist, dass die entsprechenden Rechner keinerlei Netzwerkverbindungen mehr aufnehmen konnten. Das Problem betrifft Besitzer der Kaspersky Anti-Virus 6.0 Software-Suite auf 32-Bit Windows 7-Rechnern. Auf andere Windows-Systemen hat das fehlerhafte Update keinen Einfluss.

Kaspersky hat die fehlerhafte Definition schnell zurückgezogen und eine aktualisierte Version zum Download bereitgestellt. Für betroffene Computer aber eine schwierige Situation, denn ohne mögliche Netzwerkverbindung kann das Update nicht heruntergeladen werden.

Problemlösung

Laden Sie über ein internetfähiges Gerät den Fix, der von Kaspersky zur Verfügung gestellt wurde herunter und führen Sie das Tool mit Administratorrechten aus: kaspersky_tcpip_fix

Folgen Sie den Anweisungen des Tools. Ihnen wird ein Hinweis des Windows Registrierungs-Editors (regedit) bezüglich des Hinzufügens bzw. Änderns von Werten gezeigt. Bestätigen Sie diesen Dialog mit „Ja“ und starten Sie Ihren Computer anschließend neu. Sobald das System erneut gestartet hat, sollten die Netzwerkverbindungen wieder stehen.

Wenn alle Stricke reißen…

Sollte diese Lösungsmöglichkeit bei Ihnen nicht funktioniert haben und immer noch keine Netzwerkverbindung zur Verfügung steht, vergewissern Sie sich, dass die Datei tcpip.sys im Windows-Ordner C:\Windows\System32\drivers wiederhergestellt wurde. Falls nein, öffnen Sie die Kaspersky Anti-Virus-Suite und entfernen die Datei manuell aus der Quarantäne.

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